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Aufnahmen:

 

 

 

1. Einzug der Gladiatoren op. 68  (Julius Fucik)

2. Im Chambre séparée (Richard Heuberger)

3. Schenkt man sich Rosen... (A. Bauckner)

4. Tanz der Nymphen (Jac. Grit)

5. Lausbüberei'n (Herbert Koch)

6. Sphären - Klänge (Josef Strauß)

7. Feuert los! (Abe Holzmann)

8. Geschichten aus dem Wienerwald (Johann Strauß)

9. Le Canari (F. Poliakin)

10. Abendständchen (Spero Kochmann)

 


 

weitere Aufnahmen mit Albrecht Rau, Violine:

 

Hofmusik in Mecklenburg I

erschienen und zu bestellen beim Label RBM

Friedrich Ludwig Benda

Konzert für Violine und Orchester D-Dur Nr. 3

 


Aufgenommen in den

Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Leipzig, Frankfurt am Main.

regelmäßige Sendungen auf NDR, rbb u. a.


 

Hofmusik in Mecklenburg II

erschienen und zu bestellen beim Label RBM

Friedrich Ludwig Benda

Konzert für Violine und Orchester Es-Dur Nr. 2

 

 

Aufgenommen in den

Katalog der Deutschen Nationalbibliothek,

Leipzig, Frankfurt am Main.

regelmäßige Sendungen auf NDR, rbb u. a.



Friedrich Ludwig Benda

Konzert für Violine und Orchester C-Dur Nr. 1

Live-Aufnahme und Sendung des Belgischen Rundfunks vom 13. Oktober 1994 aus dem 

BLAUEN SAAL, DE SINGEL, ANTWERPEN

 



Johann Sebastian Bach

Konzert für 2 Violinen und Orchester d-moll BWV 1043 u. a.

Albrecht Rau, Violine

Heinrich Rau, Violine

Ursula Rau, Flöte

Preußisches Kammerorchester, Leitung: Rudolf Nötzel

erschienen und zu bestellen beim Label SERVI-Verlag

aufgenommen in den Katalog der Deutschen Nationalbibliothek,

Leipzig, Frankfurt am Main.

Sendungen auf rbb u. a.


 

Eröffnungskonzert der Konzertkirche Neubrandenburg vom 13. Juli 2001

Johannes Brahms: Fest- und Gedenksprüche

Ludwig van Beethoven: Missa solemnis

Neubrandenburger Philharmonie, 

Albrecht Rau, Solo-Violine, 

NDR-Chor Hamburg

Philharmonischer Chor Neubrandenburg e.V.,

Opernchor des Landestheaters Mecklenburg-Neustrelitz,

Monika Frimmer, Sopran • Elisabeth Wilke, Alt •

Gerald Hupach, Tenor • Thomas Wittig, Tenor

Ltg.: GMD  Prof. Nicolás Pasquet

 

Ausleihe u. a. in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Sendungen u. a. im NDR (Live-Übertragung) und Deutschland Radio Kultur


 

Georg Philipp Telemann

"Pyrmonter Kurwoche"  / "Scherzi melodichi" 

(Ersteinspielung 1997. Produkton: Albrecht Rau)

 

 

 

Komponiert während eines Kuraufenthaltes Telemanns im Fürstenbad Pyrmont (um 1731).

Sendungen auf NDR, Deutschlandradio Kultur, im Schwedischen Rundfunk,

etwa monatlich auf BBC u. a.

CD zu bestellen: siehe unter Kontakt/Impressum

 

Zur Entstehungsgeschichte der "Pyrmonter Kurwoche" (aus dem 8-seitigen CD-Booklet):

 

"Die Musik-Feinde kamen mit Schaaren zu meiner Mutter, und stellten ihr vor: ich würde ein Gauckler, Seiltänzer, Spielmann, Murmelthierführer etc. werden, wenn mir die Musik nicht entzogen würde"; Mutter Telemann hörte auf die "Musikfeinde" und schickte Georg Philipp nach Zellerfeld in die Schule.

Äußerer Druck bewirkte bald enorme Produktivität. Diese wiederum verlangte nach regelmäßiger Entspannung: Kuraufenthalte Telemanns im heute niedersächsischen Staatsbad Pyrmont sind zwischen 1731 und 1736 nachweisbar. ("...Pyrmont ist es, ... wo ich selbst drei Jahre weilte...", aus der Widmungsvorrede zur "Pyrmonter Kurwoche").

Auch eine 1736 in Lemgo gedruckte Liste der Kurgäste sowie Telemanns Äußerungen in einem "Dichterbrief" ("als ich begriffen war, zur Brunnen-Cur zu gehen...") schließen den vielbeschäftigten Direktor der fünf Hauptkirchen Hamburgs unzweifelhaft in den Kreis der ganz großen Pyrmonter Kurgäste ein.

Telemanns Wunsch, in die Badestadt zu reisen, lag auch darin begründet, dass die Mutter seiner 1711 verstorbenen Ehefrau eine gebürtige Arolserin war. Zudem war er mit dem Musikerehepaar Polon - beide Mitglieder der Arolser Hofkapelle - gut bekannt.

Arolsen und Pyrmont wiederum waren durch das gemeinsame Fürstentum Waldeck verbunden.

Nach D. Rouvel ("Zur Geschichte der Musik am Hofe in Arolsen") musizierten Mitglieder der Arolser Hofkapelle 1731 mit Telemann am Cembalo im Pyrmonter Schloss, das vier Jahre zuvor nach neunzehnjähriger Neubauzeit fertiggestellt worden war. Im Beisein des Waldecker Fürsten Karl August Friedrich, so vermutet Rouvel, fand hier die Uraufführung der "Pyrmonter Kurwoche" statt.

In einem Brief an Johann Richey, Wien, betitelte Telemann das Werk 1736 mit "Melodische Frühstunden beim Pirmonter Wasser".

An jedem Wochentag, so kann man in der Widmungsvorrede an den Fürsten von Waldeck lesen, sollte "einfache und leichte" Unterhaltungsmusik erklingen.

Sieben in ihrer Tonart jeweils einheitliche Suiten erfüllten das beständige Streben des im 18. Jahrhundert gefeierten Komponisten nach dem Schlichten, Heiteren und Gefälligen, das ihn zu einem Hauptvertreter des "galanten Stils" und damit zu einem Wegbereiter der Klassik werden ließ.

Die festlichen Einleitungssätze mit der französischen Ouvertüre in der Sonntagssuite, gefolgt von volksliedartig-kantablen bis humorvoll­-spritzigen Tanzsätzen -sechs pro Wochentag-, spiegeln heute den Glanz des europäischen Fürstenbades in seiner Blütezeit wider, nicht zuletzt durch die gezielte Verwendung von italienischen, französischen und insbesondere polnischen Stilelementen.

Das einzig erhaltene Originalmanuskript aus Telemanns eigener Druckwerkstatt wurde im Jahre 1908 von der Washingtoner Kongressbibliothek aus dem Berliner Musikantiquariat Liepmannssohn erworben.

Nachdem der Bärenreiterverlag, Kassel, die "Pyrmonter Kurwoche" 1974 im Neudruck (Herausgeber Adolf Hoffmann) veröffentlichte, fand nach fast 250 Jahren eine Wieder­-Erstaufführung (Barbara Rau, Wilhelm Meyer, Walter Müller, Wolfram Kleber und Joachim Reuß) im Bad Pyrmonter Schloß statt.

Text: Albrecht Rau

 

 

Widmungsvorrede aus dem Originaldruck:

 

Erlauchte Hoheit.

Ich erkühne mich, diese kleinen musikalischen Werke August, Name Eurer erlauchten Hoheit, zu widmen: doch ich fürchte, dass sie, da von scherzhafter Art, ihm kaum nach Geschmack sein werden, um so mehr, als die süße Anmut der italienischen Musik ihn mit viel erhabeneren Vorstellungen erfüllt hat. Freimütig gestehe ich Eurer erlauchten Hoheit, dass ich beim Komponieren dieser kleinen Stücke kein anderes Verlangen hegte als nach dem Ort, der sich rühmt, unter ihrer Herrschaft zu stehen, und dessen Preis eine halbe Welt aufwiegt.

Pyrmont ist es, wo Gott seinem Mineralwasser so viel Segen zuerkannt hat, daß die Wunder, die Jahr für Jahr den Kranken ihre Gesundheit zurückgeben, die Glaubenskraft übersteigen, wo ich selbst drei Jahre weilte und als erstaunter Zeuge sah, was es bei anderen wie auch bei mir bewirkte.

Da nun die Musik zu den unschuldigen Vergnügungen gehört, glaubte ich, daß die vorliegenden Kompositionen vielleicht, auf Grund ihrer Einfachheit und ihres Geschmacks, die Fremden, die hier versammelt sind, mehr erfreuen könnten als andere, höchst kunstvolle Musik. Wenn dagegen, wie erzählt wird, Eure erhabene Hoheit sich unter Führung eines Eugen, dessen Name kein Beiname gebührt, der keinen Panegyriker halten möge, auf den ruhmreichen Weg der Helden macht, um an den Ehren teilzuhaben, die ihr gebühren, so nehme ich an, dass diese gleiche Musik den Orchestern des Mars nicht unwillkommen sein wird: liegen ihr doch Freude und Leichtigkeit zugrunde.

Ich bitte schließlich Eure erhabene Hoheit inständig, diese Blätter wenigstens als einen Beweis meiner demütigsten Ergebenheit und Dankbarkeit für so viel Gunst zu betrachten, mit der mich hier zu überhäufen Eure erhabene Hoheit sich hat herabgelassen, und mir zu gestatten, dass ich mich für immer zu tiefster Unterwerfung unter Eure erhabene Hoheit bekenne. Euer ergebenster, gehorsamster und zutiefst verbundener

Georg Philipp Telemann Hamburg, am 19. Juni 1734

(Übersetzung aus dem Italienischen: Helgard Rost)

 

Fernsehsendungen mit Ausschnitten aus Telemanns "Pyrmonter Kurwoche":

 

ZDF "Teleillustrierte"  vom 18. 03. 1992

 


"Ein Erbe der Römer" - Film von Lothar Seehaus,

ZDF 1987


"Deutschland Bäderland" 

Deutsche Welle Fernsehen 1991


Weitere Fernseh- und Rundfunkaufnahmen:

 

"Lehrer und Komponist Prof. Fritz Reuter"

Film des Fernsehens der DDR mit Livemitschnitt des Violinkonzerts h-moll von Fritz Reuter,

Sinfoniekonzert des Orchesters der Komischen Oper Berlin am 09. 10. 1986,

Solist: Albrecht Rau,

Orchester der Komischen Oper Berlin, Leitung: Rolf Reuter

Live-Aufnahme im Rundfunk der DDR

 

 

 


Aufnahmen des RIAS Berlin 

mit Albrecht Rau, Violine und Heinrich Rau, Violine und Viola

• Henryk Mikolaj Górecki: Sonate per due violini

• Jean Marie Leclair: Sonate A-Dur op. 3/2 für 2 Violinen

• W. A. Mozart: Duo B-Dur KV 424 für Violine und Viola

• Alfred Schnittke: "Moz-Art" nach dem Fragment KV 416 d für 2 Violinen

 

Zitty Berlin 23. 04. 90:

Zitty Berlin 23. 04. 90

weitere Aufnahmen des RIAS Berlin 

mit Albrecht Rau, Violine und Heinrich Rau, Violine:

• Henri Wieniawski, Werke für 2 Violinen

• Louis Spohr, Duette für 2 Violinen op. 67 und op. 39

(Sendungen: Deutschlandfunk "Die besondere Aufnahme" u. a. )

 

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